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Group Devices

Auf dieser Seite werden die gerätespezifischen Einstellungen dokumentiert, die über die allgemeinen Schnittstellen-Einstellungen hinausgehen: Group Devices (virtuelle Batterie-Gruppen).

Group Devices (Batterie-Gruppen)

Mit Group Devices können mehrere Data-Devices (z. B. einzelne BMS oder Shunts) zu einer virtuellen Batterie-Gruppe zusammengefasst werden. Jede Gruppe liefert einen aggregierten Wert für Spannung, Strom und SoC und kann anstelle der einzelnen Data-Devices als Datenquelle verwendet werden – z. B. in den Wechselrichter-Einstellungen, bei den Alarmregeln oder im MQTT-Filter.

    • Group Devices aktiv
    • Group Devices
    • Group Device 1
    • Name
       
    • Master Device
       
    • Second Device
       
    • Spannung
      Quell-Devices
       
      Aggregation
       
       
    • Strom
      Quell-Devices
       
      Aggregation
       
       
    • SoC
      Quell-Devices
       
      Aggregation
       
       
    • Erweiterte Temperaturen
      Quelle
       
      Sensoren 0-31
       
      Sensoren 32-63
       
       
    • Erweiterte Temperaturen - Namen
      • Sensor 0
         
      • Sensor 1
         
      • Sensor 2
         
      • Sensor 3
         
      • Sensor 4
         
      • Sensor 5
         
      • Sensor 6
         
      • Sensor 7
         
      • Sensor 8
         
      • Sensor 9
         
      • Sensor 10
         
      • Sensor 11
         
      • Sensor 12
         
      • Sensor 13
         
      • Sensor 14
         
      • Sensor 15
         
      • Sensor 16
         
      • Sensor 17
         
      • Sensor 18
         
      • Sensor 19
         
      • Sensor 20
         
      • Sensor 21
         
      • Sensor 22
         
      • Sensor 23
         
      • Sensor 24
         
      • Sensor 25
         
      • Sensor 26
         
      • Sensor 27
         
      • Sensor 28
         
      • Sensor 29
         
      • Sensor 30
         
      • Sensor 31
         

Hinweis

Group Devices werden erst sichtbar, wenn der Parameter Group Devices aktiv eingeschaltet ist. Bei aktivierten Group Devices stellen zahlreiche andere Einstellungen (Wechselrichter-Datenquellen, Temperatur-Alarmregeln, MQTT-Filter) auf die Auswahl der Battery-Packs (Group Devices) um.

Es stehen bis zu 32 Group Devices zur Verfügung. Pro Group Device können folgende Parameter konfiguriert werden (im Einstellungsblock unten sind exemplarisch die ersten beiden Group Devices abgebildet – alle Group Devices sind identisch aufgebaut):

  • Name – Frei wählbarer Name der Gruppe (max. 16 Zeichen; keine #- und +-Zeichen).
  • Master Device – Primäres Data-Device der Gruppe. Das Master-Device liefert z. B. Zellspannungen und Temperaturen.
  • Second Device – Das Second Device hat aktuell noch keine Funktion.
  • Spannung / Strom / SoC – Jeweils mit Quell-Devices (welche Data-Devices in die Berechnung einfließen) und Aggregation (Mittelwert, Maximum, Minimum; beim Strom zusätzlich Summe).
  • Erweiterte Temperaturen – Quelle für zusätzliche Temperatursensoren: Nicht belegt, Onewire oder Data-Devices mit erweiterten Sensoren. Darunter die Sensorauswahl Sensoren 0-31 bzw. (nur bei Quelle Onewire) Sensoren 32-63.
  • Erweiterte Temperaturen – Namen – Frei wählbare Namen für die 32 erweiterten Sensoren (max. 16 Zeichen je Sensor).

Zuordnung der erweiterten Temperaturen

Die Erweiterten Temperaturen stellen pro Group Device bis zu 32 Temperatur-Slots bereit. Welche Sensoren die Slots belegen, wird über die Quelle und die beiden Sensorauswahlen Sensoren 0-31 und Sensoren 32-63 festgelegt.

Quelle

  • Nicht belegt – Die erweiterten Temperaturen sind deaktiviert (alle Slots leer).
  • Onewire – Als Quelle dienen die Sensoren der Onewire-Adressliste.
  • Data-Device – Als Quelle dient ein Data-Device mit erweiterten Temperatursensoren. Dies sind ausschließlich die seriellen Temperatur-Erfassungsgeräte NT48A08 (8 Sensoren), NT48B16 (16 Sensoren) und NT48C32 (32 Sensoren).

Sensorauswahl (Bitmasken)

Jedes Häkchen in Sensoren 0-31 bzw. Sensoren 32-63 entspricht einem Bit in einer 32-Bit-Maske – die angezeigte Nummer ist die physische Sensornummer:

  • Data-Device-Quelle: Nummer n = der n-te erweiterte Temperaturkanal des ausgewählten Devices (Zählung ab 0 – Nummer 0 ist der erste Messkanal des NT48-Geräts). Die Auswahl Sensoren 32-63 wird bei dieser Quelle nicht angezeigt und hat keine Wirkung.
  • Onewire-Quelle: Nummer n = der Onewire-Sensor mit der laufenden Nummer n aus der Onewire-Adressliste (der erste Eintrag der Liste ist Nummer 0). Sensoren 32-63 adressiert die Sensoren 32–63.

Belegung der 32 Slots

Die ausgewählten Sensoren werden aufsteigend nach ihrer Nummer auf die Slots verteilt – zuerst die ausgewählten Sensoren 0–31, danach (nur bei Quelle Onewire) die ausgewählten Sensoren 32–63. Es zählen höchstens die ersten 32 ausgewählten Sensoren. Die Namensfelder Erweiterte Temperaturen - Namen („Sensor 0“ bis „Sensor 31“) beschriften die Slots in genau dieser Reihenfolge – die Namen hängen also am Slot, nicht an der Sensornummer. Wird die Auswahl geändert, beschriften die bestehenden Namen die Slots in der neuen Reihenfolge.

Beispiel: Häkchen bei 5, 10, 15, 16, 17, 18, 19, 20 (acht ausgewählte Sensoren):

Slot 0 1 2 3 4 5 6 7 8–31
Sensor 5 10 15 16 17 18 19 20 leer
  • Bei Quelle Data-Device liefert Slot 0 den Kanal 5, Slot 1 den Kanal 10 usw. des ausgewählten Devices.
  • Bei Quelle Onewire liefert Slot 0 den Onewire-Sensor 5, Slot 1 den Sensor 10 usw.
  • Die Namensfelder „Sensor 0“ bis „Sensor 7“ beschriften diese acht Slots; Slots 8–31 bleiben leer.

Die erweiterten Temperaturen können anschließend überall dort verwendet werden, wo Group Devices als Quelle wählbar sind – z. B. in den Wechselrichter-Einstellungen zur Temperatur-Reduzierung des Lade-/Entladestroms (dort unter Erweiterte Sensorquellen und Erweiterte Sensoren 0-31). Zudem werden sie über die REST-API und MQTT bereitgestellt.

Verwendung der Group Devices

Nach der Einrichtung einer Gruppe kann diese überall dort als Quelle ausgewählt werden, wo bisher Data-Devices auswählbar waren – erkennbar an den Optionen Group Device bzw. Battery-Pack. Das betrifft u. a. die Wechselrichter-Einstellungen (Domain „Group devices“), die Temperatur-Überwachung der Alarmregeln, die Wartungsfunktionen und den MQTT-Filter.