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Data Devices

Das Data-Device-Mapping dient der Zuordnung der Schnittstelle (z. B. einer seriellen Schnittstelle) zum im BSC verwendeten internen Data-Device. Diese Zuordnung ist Grundlage für weitere Konfigurationen, z. B. in den Wechselrichter-Einstellungen.

    • Data device mapping
      Der Name darf keine # und \+ Zeichen enthalten!
    • Data device 1
    • Schnittstelle
       
    • Adresse
       
    • Name
       
    • Data device 2
    • Schnittstelle
       
    • Adresse
       
    • Name
       

Hierbei müssen folgende Parameter eingestellt werden:

  • Schnittstelle: Auswahl der Schnittstelle, an der das Data-Device angeschlossen ist (z. B. Serial 0 oder Bluetooth 0; Nicht belegt deaktiviert das Data-Device).
  • Adresse: Die eindeutige Adresse (0–16), die dem spezifischen Gerät zugewiesen wird oder vom Hersteller fest zugewiesen ist. Informationen, welche Adresse bei welchem BMS eingestellt werden muss, sind hier dokumentiert: Unterstützte BMS – Adresskonfiguration. Der dortige Text sollte sorgfältig gelesen werden, da er beschreibt, welche Adresse am BMS selbst und welche hier im Data-Device-Mapping des BSC eingestellt werden muss.
  • Name (optional): Ein benutzerdefinierter Name, der in den weiteren Einstellungen des Parameters angezeigt wird. Dieser Name wird außerdem für den MQTT-Topic des jeweiligen Devices verwendet.

    Hinweis

    Der Name darf keine # und + Zeichen enthalten!

In den Auswahllisten anderer Einstellungsseiten (z. B. Datenquelle Alarmregeln) erscheinen nur die konfigurierten Data-Devices, also diejenigen mit zugewiesener Schnittstelle.

Falls mehrere Geräte an einer seriellen Schnittstelle angeschlossen sind und das BMS (Battery Management System) die Verbindung im Daisy-Chain-Modus unterstützt, ist es erforderlich, für jedes Gerät die korrekte Adresse zu definieren. Nur so kann eine eindeutige Zuordnung und eine fehlerfreie Kommunikation zwischen dem BMS und den Geräten sichergestellt werden.

Hinweis

Die korrekte Konfiguration der Data Device Mappings ist essenziell, um eine störungsfreie Funktionalität zu gewährleisten. Beachten Sie die Adressierungsregeln Ihres BMS-Systems.

Value Adjustment

    • Data devices
    • Device 1
    • SoC linearisieren
    • SoC 100% trigger mode
       
    • Cellvoltage for SoC 100%
       mV
      0=deaktiviert
    • Cellvoltage for SoC 0%
       mV
      0=deaktiviert
    • Device 2
    • SoC linearisieren
    • SoC 100% trigger mode
       
    • Cellvoltage for SoC 100%
       mV
      0=deaktiviert
    • Cellvoltage for SoC 0%
       mV
      0=deaktiviert

Das "Value Adjustment" ermöglicht es, dem Wechselrichter abhängig von der Zellspannung einen angepassten State of Charge (SoC) zu übermitteln. Die Einstellungen werden pro Data-Device vorgenommen.

Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • SoC linearisieren: Ist diese Option aktiviert, wird der SoC linear zwischen den beiden Spannungswerten Cellvoltage for SoC 0% und Cellvoltage for SoC 100% berechnet. Dazu müssen beide Werte gesetzt sein und der 100-%-Wert größer als der 0-%-Wert sein.

  • SoC 100% trigger mode: Legt fest, welche Zellen den Schwellwert erreichen müssen, damit der SoC auf 100 % gesetzt wird:

    • Eine Zelle erreicht Schwellwert – Es genügt, wenn die höchste Zellspannung den Wert Cellvoltage for SoC 100% erreicht.
    • Alle Zellen erreichen Schwellwert – Der SoC wird erst auf 100 % gesetzt, wenn alle konfigurierten Zellen den Wert Cellvoltage for SoC 100% erreicht haben.
  • Cellvoltage for SoC 100% (in mV): Der SoC-Wert wird erst dann auf 100 % gesetzt, wenn die eingestellte Zellspannung erreicht ist. Bis dahin wird der SoC-Wert des zugeordneten Data-Devices übernommen und maximal mit 99 % angezeigt. Ein Wert von 0 deaktiviert die Funktion.

  • Cellvoltage for SoC 0% (in mV): Funktioniert analog zu Cellvoltage for SoC 100%, jedoch für den unteren Grenzwert. Der SoC wird erst auf 0 % gesetzt, wenn die definierte Zellspannung erreicht oder unterschritten ist. Ein Wert von 0 deaktiviert die Funktion.

Beispiel (mit „SoC linearisieren"):

  • Cellvoltage für SoC 100%: 3,5 V
  • Cellvoltage für SoC 0%: 2,9 V
  • Bei ≥ 3,5 V → SoC = 100 %
  • Bei ≤ 2,9 V → SoC = 0 %
  • Zwischen 2,9 V und 3,5 V → SoC linear berechnet

Die lineare Berechnung ist besonders nützlich für BMS-Systeme, die keinen eigenen SoC-Wert bereitstellen, da der SoC in Abhängigkeit von den Zellspannungen automatisch ermittelt wird.

Hinweis: In der Standard-Firmware steht die Option "SoC linearisieren" nicht zur Verfügung, da diese Funktion automatisch durch den Betriebsmodus 2 ausgeführt wird.


Betriebsmodus 1: Feste SoC-Setzung bei definierter Zellspannung
In diesem Modus wird die Zellspannung definiert, bei der intern ein SoC von 100 % gesetzt wird.
Wenn die Zellspannung den eingestellten Wert erreicht oder überschreitet, wird der SoC auf 100 % gesetzt.
Sobald die Zellspannung unter den eingestellten Wert fällt, wird der SoC wieder vom Batterie-Management-System (BMS) übernommen.

Hinweis: Für diesen Modus muss das Feld Cellvoltage for SoC 0% leer bleiben.
Dies stellt sicher, dass nur die obere Schwelle (für 100 % SoC) berücksichtigt wird und die Berechnung des SoC allein durch das BMS erfolgt, wenn die Zellspannung unter die festgelegte Schwelle sinkt.

Beispiel:

  • Cellvoltage für SoC 100%: 3,5 V
  • Bei einer Zellspannung von 3,5 V oder höher wird der SoC auf 100 % gesetzt.
  • Fällt die Zellspannung unter 3,5 V, wird der SoC-Wert wieder vom BMS übernommen.

Betriebsmodus 2: Lineare SoC-Berechnung zwischen zwei Zellspannungsschwellen
In diesem Modus werden zwei Zellspannungsschwellen definiert: Eine obere Schwelle für 100 % SoC und eine untere Schwelle für 0 % SoC.
Wenn die Zellspannung die obere Schwelle erreicht oder überschreitet, wird der SoC auf 100 % gesetzt.
Erreicht oder unterschreitet die Zellspannung die untere Schwelle, wird der SoC auf 0 % gesetzt.
Für Zellspannungen zwischen diesen beiden Werten wird der SoC linear berechnet.

Beispiel:

  • Cellvoltage für SoC 100%: 3,5 V
  • Cellvoltage für SoC 0%: 2,9 V
  • Bei ≥ 3,5 V → SoC = 100 %
  • Bei ≤ 2,9 V → SoC = 0 %
  • Zwischen 2,9 V und 3,5 V → SoC linear berechnet

Dieser Modus ist besonders nützlich für BMS-Systeme, die keinen eigenen SoC-Wert bereitstellen, da der SoC in Abhängigkeit von den Zellspannungen automatisch ermittelt wird.

Wichtiger Hinweis

Stellen Sie sicher, dass die eingetragenen Zellspannungen den Spezifikationen des verwendeten Batteriesystems entsprechen, um eine optimale Funktion und Sicherheit zu gewährleisten.